Entwicklung eines nichtbrennbaren recyclingfähigen Dämmstoffs zur Dämmung von nicht linearen Bauteilen in Heizungsanlagen
Um Heizungsanalgen zu betreiben, müssen diese nach dem Gebäudeenergiegesetzt gedämmt werden [1]. Sofern keine Anforderungen an den Brandschutz vorliegen, sind für alle Bauteile Dämmmaterialien bekannt. Sobald dagegen die Anforderung an die Materialien besteht, dass sie nichtbrennbar sein müssen, sind nur wenige Lösungen bekannt. Aktuell erfolgt dieses für nichtlineare Bauteile größtenteils in aufwendiger Handarbeit durch Ausstopfen von Aluminiumboxen auf der Baustelle oder mittels schlecht zu verarbeitendem Blähglas. Anwendungsbeispiele laut Musterbauordnung sind Gebäudebereiche mit erhöhten Anforderungen an den Brandschutz wie Krankenhäuser, Schulen, Flughäfen, Flucht- und Rettungswege ab Gebäudeklasse 3 und Industrieanlagen [2]. Im Rahmen eines Vorgängerprojekts wurde ein nichtbrennbarer Schaum entwickelt, welcher für die Anwendung als Isolationsmaterial noch nicht optimal ist [3]. Dieser wurde in dem hier vorgestellten Projekt verbessert und anschließend als Ausgangsmaterial für die Herstellung von Dämmboxen eingesetzt verwendet. Bei der Rezepturentwicklung wurde auch die Recyclingfähigkeit am Ende der Laufzeit betrachtet: nicht mehr verwendete Dämmboxen wurden zerkleinert und anschließend zur Rezeptur zugegeben. Durch die parallele Entwicklung der notwendigen Verfahrensschritte einer Prototypenanlage ist am Ende dieses Projekts die semi-automatisierte Herstellung von Dämmboxen aus dem nichtbrennbaren Schaum möglich.
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