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Reflexive Prozessentwicklung und -adaption im Advanvced Systems Engineering : Abschlusspublikation des BMFTR Verbundprojektes RePASE

Seitdem das Forschungsprojekt „RePASE – Reflexive Prozessentwicklung und -adaption im Advanced Systems Engineering“ im März 2021 gestartet ist und jetzt mit dieser Abschlusspublikation endet, sind bereits vier Jahre vergangen. Seit diesen vier Jahren hat sich die Technologie und die Arbeitswelt nochmals stark verändert. Technologische Sprünge wie beispielsweise Weiterentwicklungen im Bereich KI, aber auch starke Veränderungen auf dem Weltmarkt aufgrund einer volatilen politischen Lage sowie Anforderungen zur Nachhaltigkeit von Produkten, erfordern neue Lösungsansätze, um den deutschen Wirtschaftsstandort im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig zu halten.
Dabei war schon vor Beginn des Projekts das Ziel der BMBF-geförderten Förderrichtlinie "Beherrschung der Komplexität soziotechnischer Systeme – Advanced Systems Engineering (PDA_ASE)" komplexe Entwicklungsorganisationen in herausfordernden Zeiten beherrschbar zu gestalten. Das adressierte Ziel der Förderrichtlinie ist somit aktueller denn je und muss auch mit den jetzt vorliegenden Ergebnissen weiterverfolgt werden, um auch in den nächsten Jahren die Innovationskraft des Entwicklungs- und Produktionsstandortes Deutschland zu stärken.
Als Verbundkoordinator konnte das Institut für Konstruktionstechnik (IK) mit dem Institut für Arbeits-, Organisations- und Sozialpsychologie (AOS) der TU Braunschweig gemeinsam mit dem Institut für Maschinenwesen (IMW) der TU Clausthal und den am Projekt beteiligten Industriepartnern mit dem Forschungsprojekt RePASE einen wichtigen Betrag leisten, neue Konzepte, Methoden und Werkzeuge des Systems Engineerings und der Arbeitsgestaltung bei den beteiligten Industriepartnern zu etablieren, um Entwicklungsprozesse und die Zusammenarbeit von interdisziplinären Teams nachhaltig zu verbessern.
Die erforschten und entwickelten Ergebnisse wurden zahlreich veröffentlicht und können daher auch bei weiteren Industriepartnern eingesetzt und skaliert werden, was die Wirtschaftlichkeit der Unternehmen verbessern wird und diesen im Wettbewerb einen Vorteil bietet. Darüber hinaus werden die Ergebnisse für weitere Anschlussarbeiten im Bereich der Forschung genutzt, um neue Forschungsprojekte zu generieren und die Ergebnisse weiter zu optimieren. Außerdem werden die neu gewonnenen Erkenntnisse stets in der Lehre eingesetzt, um die Lehrinhalte für die Studierenden aktuell zu halten und das Wissen zu verbreiten.
Die wesentlichen Ergebnisse des RePASE-Projekts werden in der vorliegenden Publikation in Form von Fachbeiträgen dargestellt und sollen einen Einblick in die geleisteten Arbeiten der letzten vier Jahre liefern.
Zum Abschluss möchte ich noch einmal auf eine wesentliche Erkenntnis des RePASE-Projekts hinweisen: die Veränderungen in der Arbeitswelt, die uns sehr wahrscheinlich auch in Zukunft begleiten werden, bedürfen einem interdisziplinären Ansatz, um der Komplexität gerecht zu werden. Dabei reicht es nicht aus, nur aus technischer Sicht Systemdenken anzuwenden und in Form von Systems Engineering in der Entwicklung umzusetzen. Vielmehr muss Systems Engineering als kombinierter Ansatz aus Ingenieurs- und Arbeitswissenschaften verstanden werden, da nur in Zusammenarbeit neue Prozesse, Methoden und Tools von den Mitarbeitenden nachhaltig eingeführt werden können. Technik und Mensch müssen daher gleichermaßen beachtet werden, um dauerhaft erfolgreich zu sein!
Wir danken dem Projektträger PTKA für die Unterstützung und dem BMFTR für die Förderung und allen unseren Partnern für die Zusammenarbeit!

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